FR-Interview mit Tarek Al-Wazir

In einem kürzlich geführten Interview spricht der neue hessische Wirtschaftsminister der Grünen, Tarek Al-Wazir, über die EEG-Reform, Windkraft, die Zwischenlagerung von Atommüll in Biblis und die Stromtrasse Südlink.

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Bericht der Main-Spitze über die Bewertung der Hessischen Koalitionsvereinbarung

Verein Energiewende bewertet den schwarz-grünen Koalitionsvertrag

RÜSSELSHEIM – (tbe). 16. Dezember 2013, der letzte Akt: Nach zwölf Verhandlungsstunden bis drei Uhr morgens stand der schwarz-grüne Koalitionsvertrag. Stolz verkündete Grünen-Chef Tarek Al-Wazir auf Twitter: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ Und dieses Ergebnis nahm der Rüsselsheimer Verein „Energiewende“ am Donnerstag im Bootshaus genau unter die Lupe.

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„Windkraft-Ödland Hessen“ (Main-Spitze, 03.09.2013)

„ENERGIE: Branche sieht Flugsicherung und enge Auslegung des Naturschutzes als Bremse für neue Projekte“

zum Artikel

In diesem Zusammenhang ist auch ein FAZ-Artikel aus dem Juli interessant.

 

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Wahl 2013: Kandidatenchecks

Die Bundestagswahl naht!

Interessant sind in diesem Zusammenhang die Checks der Bundestagskandidaten und -kandidatinnen unseres Wahlkreises.(hier vom BUND)…
… und hier von der „Bürgerenergiewende“

Funktioniert natürlich auch für andere Wahlkreise.

Wer noch unentschlossen (oder neugierig) sein sollte, kann auch einen Blick in den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung werfen, der ab 29. August aktiv sein wird.

Für die Wahl des Landtags Hessen gibt es leider keinen Wahl-O-Mat, zu den Hintergründen ist folgender Artikel interessant:

 

Hessen macht viel Wind

Wo der Wind wie stark in Hessen weht, kann man sich auf der Windkarte des Hessischen Ministeriums für Umwelt usw. anschauen. Für die Pläne des Kreises Groß-Gerau gibt diese Karte allerdings keinen Rückenwind. Die ausgewiesene Windgeschwindigkeit von 5,5 m/s in 140 m Höhe (!) ist nicht geeignet, das Interesse von Windfarmern anzulocken. Kein Wunder, das beim Landratsamt noch kein Antrag für den Bau einer WEA im Kreis eingegangen ist.

Kleine Unterschiede in der Windgeschwindigkeit machen große Unterschiede in der Wirtschaftlichkeit. Bereits 1 m/s mehr kann das Bild erheblich verändern. Deshalb gibt es auch im Kreis Bergstraße deutlich interessantere Standorte, wie die Energiegenossen aus Starkenburg (http://www.energiestark.de/) bewiesen haben.

Viel Wind hat dagegen die Hessische Ministerin für Umwelt usw. in ihrer Regierungserklärung gemacht. Unter dem Motto „Bei uns hat Energie Zukunft“ werden zahlreiche Ankündigungen gemacht. Ob es sich dabei nur um heiße Luft handelte, muss sich noch erweisen. In Sachen Beteiligung der Stadtwerke hat die Landesregierung durch die Veränderung der Gemeindeordnung bereits einen ersten Fehlstart hingelegt. Vermutlich würde die Ministerin hier weiter gehen wollen, aber die F D P setzt weiterhin das Motto „Privat vor Staat“ durch.

Gespannt bin ich auf die angekündigte Markteinführungskampagne für stromerzeugende Heizungen. Dass die Ministerin das unter dem Titel „erneuerbare Wärme“ subsummiert, obwohl die Heizungen mit Erdgas arbeiten, sei ihr verziehen. Klar ist, dass die Energieeffizienz und damit die KWK eine wichtige Rolle im zukünftigen Energiemix spielen muss.

Im Januar 2012 will die Ministerin ein Maßnahmenkonzept liefern. Dann werden wir sehen, ob die Landesregierung wirklich ernst macht, oder nur als Luftpumpe agiert.

Hans-Peter Scheerer

Regierungeserklärung Hessen Windkarte_140m_2011-12-05