Wärmedämmung in Wohnquartier am Ostpark zukunftsfest gestalten

Presseerklärung des Vereins Energiewende e.V. vom 15.11.2019

Wärmedämmung in Wohnquartier am Ostpark zukunftsfest gestalten

Verein ENERGIEWENDE kritisiert Vorgabe des Magistrats als unzureichend

Umgerechnet bis zu 10 Millionen Liter Heizöl mehr sollen über die Wohndauer von geschätzt 70 Jahren im Wohnquartier am Ostpark verheizt werden. Der Verein ENERGIEWENDE sieht dagegen den Passivhaus Standard als dringend geboten. Das sei nicht nur ökologisch unbedingt notwendig. Es lohnt sich auch finanziell. Die Mehrkosten für optimale Dämmung werden durch Zuschüsse deutlich gemildert und in wenigen Jahren durch geringere Heizkosten ausgeglichen.

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Video „Energiewende auf dem Bierdeckel“

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Der Vortrag von Herrn Bannasch von Metropolsolar wurde vom Photovoltaikbüro Rüsselsheim gefilmt und auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht.

Energiewende auf dem Bierdeckel – Veranstaltung am 02.02.2017

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Klimaschutzziele, Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien, Netzausbau, Energieeffizienz, Elektromobilität – die Vielfalt der Energiewende verwirrt und kann schnell ein Gefühl der Überforderung oder Ablehnung hervorrufen. Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft ist jedoch weniger kompliziert, als er in der öffentlichen Diskussion erscheint. Daniel Bannasch vom Verein MetropolSolar meint: Alle wichtigen Informationen zur Energiewende passen auf einen Bierdeckel und können auch von Laien am Stammtisch diskutiert werden – wie, das wird er in einem Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde erläutern.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Interessierte können gerne an der vorangehenden Jahresmitgliederversammlung von ENERGIEWENDE e.V. ab 18.30 Uhr am selben Ort teilnehmen.

Energiewende trotz allem – Geschäftsmodelle für Bürgerenergiegenossenschaften

Eine unzureichende Zielerreichung bei Energieeffizienz, das Abwürgen der erneuerbaren Energien durch EEG-Reformen und der offenbar unantastbare Verkehrssektor – die Energiewende in Deutschland steht auf der Kippe. Wie kann sie trotzdem vorangebracht werden?

Von der Politik kann momentan leider nicht viel Positives erwartet werden. Im Kern bleibt, was die Energiewende von Anfang an stark gemacht hat: Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die den Klimaschutz durch eigene Aktivitäten unterstützen. Eine Möglichkeit hierzu bietet eine Mitgliedschaft in einer Bürgerenergiegenossenschaft. Auch diese hatten es in den vergangenen zwei Jahren aufgrund veränderter gesetzlicher Rahmenbedinungen nicht leicht. Welche Geschäftsmodelle heute noch Erfolg haben können, wurde in einer Studie erarbeitet von der Stiftung 100 Prozent erneuerbar, Energiewende jetzt und StoRegio eV. Die Studie wurde von der Energieagentur Rheinland-Pfalz und dem Landesnetzwerk Energiegenossenschaften Rheinland-Pfalz in Auftrag gegeben und kann hier eingesehen werden.

Thermografie-Kamera Verleih

ENERGIEWENDE e.V. verleiht für den Bund der Energieverbraucher allen Energiesparerinnen und Energiesparern ein neues Sinnesorgan: Thermobildkameras machen Wärmestrahlen fürs Auge erkennbar. Damit werden ganz neue Welten sichtbar. Wärmebrücken und Schwachstellen in der Wärmedämmung, aber auch Stromfresser werden entdeckt. Gefährlich heiße Stromleitungen und feuchte schimmelgefährdete Wände werden aufgespürt.

Aber Achtung: Wärmebildkameras machen süchtig. Für Mitglieder des Bundes der Energieverbraucher e.V. ist die Ausleihe kostenlos, ansonsten kostet sie 50 Euro. Von 16. Dezember bis 29. Januar kann die Kamera für je drei Tage in Bischofsheim bei Hans Dieter Scherer-Gerbig, Tel. 06144 6263 ausgeliehen werden.