EEG-Novelle – so wird sie aussehen

Energiewende Rüsselsheim e.V. wird sich dem Thema EEG-Novelle in seiner nächsten offenen Vorstandssitzung am 07. August 2014 widmen.

Der Bundestag hat am 27. Juni die Reform des EEG verabschiedet. Viele der Wünsche, die von den Bundesländern, Bürgerinitiativen und Vertretern der Erneuerbare Energien-Branche geäußert wurden, sind nicht erhört worden. Sollte der Gesetzentwurf wie erwartet vom Bundesrat beschlossen und von der EU-Kommission notifiziert werden, tritt es am 01. August 2014 in Kraft.

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Die Scheuklappenpolitik der Bundesregierung

Im Oktober 2013 wurde eine Analyse des Öko-Instituts veröffentlicht, die anschaulich zeigt, was die EEG-Umlage 2014 tatsächlich in die Höhe getrieben hat. Der größte Preistreiber war der sinkende Börsenpreis, bzw. das EEG-Paradoxon (verursacht durch den Beschluss der AusglMechV Juli 2009). Der zweitgrößte Faktor waren die Förderkosten der Offshore-Anlagen. Während die beiden größten Kostentreiber durch den Referentenentwurf der Bundesregierung völlig oder nahezu unberührt bleiben, werden maßgeblich Änderungen vorgenommen, die auf die weitere Entwicklung der EEG-Umlage kaum Einfluss haben, den weiteren Zubau der dezentralen Energie-Anlagen der Bürger hingegen aber stark gefährden…..
http://www.photovoltaikbuero.de/pvBueroBlog/EntryId/222/Preistreiber-EEG-ParadoxonAuszahlung versus EEG-Umlage-Grafik Eva

Bürgerenergie retten: Offener Brief an die Ministerpräsidenten

Am 13. März treffen sich die Regierungschefs der Länder zum Thema Energiewende. Das neu gegründete Bündnis für Bürgerenergie ruft Bürger, die an Genossenschaften oder Bürgerenergieprojekten beteiligt sind, zur Unterzeichnung eines offenen Briefes auf.

Kernpunkte sind neben der Forderung einer wirtschaftlichen Direktversorgung vor Ort die Berücksichtigung des Eigenverbrauchs ohne Umlagenpflicht, sowie die Ausnahme der Bürgerenergieprojekte von den geplanten Ausschreibungsverfahren und der verpflichtenden Direktvermarktung über die Marktprämie.

Den offenen Brief gibt es hier.

Bündnis für Bürgerenergie gegründet

Das neue Bündnis wird als „Plattform für alle Bürgerenergie-Akteure“ deren Interessen in Berlin vertreten und sich insbesondere im Prozess der EEG-Reform dafür einsetzen, dass die Bürgerbeteiligung auch in Zukunft eine wichtige Säule in der regenerativen Energieerzeugung bleibt.

Hier geht es zur Pressemitteilung und weiteren Infos:

www.buendnis-buergerenergie.de/

 

Bürgerenergie in Deutschland

Die Initiative „Energie in Bürgerhand“ hat letzte Woche eine Studie von  trend:research und der Leuphana Universität Lüneburg veröffentlicht, in der die Eigentümerstruktur der in Deutschland installierten Leistung im Bereich der erneuerbaren Energien beschrieben wird.

Kurzes Fazit: 2012 hatte die sog. „Bürgerenergie“ einen Anteil von 47 Prozent (34 GW) in Deutschland. Dieser Anteil ist etwa viermal höher als der der großen Energieversorger (9 GW).

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