ENERGIEWENDE e.V. hat die Sonnenuhr am Horlachgraben renovieren lassen

Viele Spaziergänger, Jogger und Radfahrer haben sie schon wahrgenommen; mancher wird sie sich auch näher angeschaut haben: Die Sonnenuhr in Höhe des Rüsselsheimer Waldschwimmbads am Regionalparkweg, der den Horlachgraben begleitet.

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Sonnenuhr am Horlache-Graben. Foto: ENERGIEWENDE e.V.

Die Uhr wurde 2005 als Projekt von Schülern der Friedrich-Ebert-Schule Rüsselsheim, Seniorinnen und Senioren der Akademie der Generationen e.V.und dem Jugendbildungswerk der Stadt Rüsselsheim entworfen und von Uwe Wenzel künstlerisch gestaltet. ENERGIEWENDE e.V. hatte sich damals mit einer Spende in Höhe von 500 € an den Kosten beteiligt. Nun hat der Verein die Sonnenuhr restaurieren lassen.

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Heute (02.06.) mitdiskutieren: Klimaschutz beim Hessentag

Ein gelungener Hessentag in Rüsselsheim muss das Thema Klimaschutz aktiv miteinbeziehen. Bei einem Volksfest dieser Größenordnung entstehen vor allem durch die An- und Abreise der Besucher, den Energieverbrauch vor Ort, und das erhöhte Abfallaufkommen massive Emissionen, die mindestens dem jährlichen Treibhausgasausstoß von 1.300 Bundesbürgern entsprechen. ENERGIEWENDE e.V. fordert daher Stadt und Land dazu auf, alle möglichen Schritte zur Erreichung einer Klimaneutralität beim Landesfest 2017 zu unternehmen.

ENERGIEWENDE e.V. bietet sich bei der Ideenfindung und Planung als Gesprächspartner an und möchte auch die Bevölkerung dazu einladen, sich einzubringen. Das Thema wird Schwerpunkt des nächsten regulären Treffens der Vereinsmitglieder am 02. Juni ab 20 Uhr im Bootshaus sein. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Politik in Deutschland wird Klimaschutzziele verfehlen

Etwa zeitgleich zum Weltklimagipfel in Paris im Dezember vergangenen Jahres haben das Öko-Institut und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI den Endbericht zum „Klimaschutzszenario 2050“ veröffentlicht. Die Quintessenz: Mit den momentanen Zielen der Bundesregierung im Hinblick auf den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch werden die Klimaschutzziele deutlich verfehlt. Auch die bisherigen Maßnahmen in den wichtigen Bereichen Gebäudeenergieeffizienz und Verkehr sind nicht ausreichend.

Eine Zusammenfassung des Berichts kann im Forschungsradar der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) eingesehen werden.

Vorschlag des bvek zur Erweiterung des EU-Emissionshandels um den Straßenverkehrssektor

Laut Bundesverband Emissionshandel und Klimaschutz (bvek) e.V. wäre der Einbezug des Straßenverkehrs in das EU-System handelbarer Emissionsrechte die „organisatorisch einfachste, in der Klimaschutzwirkung sicherste und volkswirtschaftlich günstigste“ Handlungsoption in der deutschen und europäischen Klimaschutzpolitik.

In das System einbezogen werden müssten nicht die Pkw oder Lkw, sondern ledglich die Inverkehrbringer der Treibstoffe, also Mineralölraffinerien oder Treibstoffimporteure. Der Vorschlag kann auf der Website des bvek genauer eingesehen werde (unter Publikationen >21.07.2015).

Klimaschutz mit Spaßfaktor

Klar, Klimaschutz muss man ernst nehmen. Aber wirklich mit Freude machen wir nur Dinge, die auch Spaß bereiten.

Zwei Kampagnen bringen daher ein bisschen Humor in das Thema, mit flotten Sprüchen und frechen Bildern zum Weiterleiten oder Aushängen.

Besonders gelungen finde ich die Kampagne „overdeveloped.eu – Gutes Leben ist einfach“ des Klima-Bündnis.

Aber auch das ein oder andere Video der BMU-Kampagne „Zusammen ist es Klimaschutz“ kann erheitern.

Viel Spaß beim Lesen / Schauen!