Status Windenergieausbau in Deutschland

Der aktuelle Report „Status des Windenergieausbau an Land in Deutschland 2015“ (Deutsche Windguard) vermeldet:

Im Jahr 2015 wurde in Deutschland ein Netto-Zubau von einer  Leistung  von 3.536 MW bzw. 1.115 Windenergieanlagen erreicht. Damit stehen 25.982 Windräder mit einer Gesamtleistung von 41,6 GW in Deutschland. Anlagen, die in 2015 errichtet wurden, haben eine durchschnittliche Anlagenleistung von 2.727 kW, einen Rotordurchmesser von 105 Metern und eine Nabenhöhe von 123 Metern.

In Hessen wurden im Jahr 2015 75 neue Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 208 MW errichtet.  Damit stehen in Hessen insgesamt 886 Windenergieanlagen mit einer kumulierten Leistung von etwa 1,4 GW.

Weitere Informationen und Vergleiche mit anderen Bundesländern können im Windreport eingesehen werden: http://www.windguard.de/_Resources/Persistent/5f69ea69f71f901b3dd91247f08fd2e0c67c46b8/Factsheet-Status-Windenergieausbau-an-Land-Jahr-2015.pdf

Faktenpapier „Windenergie und Infraschall “ Hessen

Im vergangenen Jahr hat die HessenAgentur im Auftrag des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung das „Faktenpapier Windenergie und Infraschall“ herausgegeben. Das Faktenpapier ist das Ergebnis eines Expertenhearings zum Thema Infraschall und soll Kommunen bei der Planung von Windenergiestandorten unterstützen sowie Bürger aufklären.

Auch wenn weitere Grundlagenforschung zum Thema Infraschall empfohlen wird, sind zwei zentrale Ergebnisse interessant: Weiterlesen

Erzeugungsrekord durch Sonne und Wind im Mai 2014

Am 11. Mai 2014 haben fluktuierende erneuerbare Energien um die Mittagszeit rd. 37 GW an Stromleistung erbracht. Dies stellte 67 % der Stromerzeugung dar. 15 GW waren auf Photovoltaik, 22 GW auf Wind zurückzuführen. Über den ganzen Tag erzeugten die beiden Energieträger fast 500 GWh, dies entspricht etwa 48 % des Tagesbedarfs.

Quelle: zfk.de, 13.05.20144
http://www.zfk.de/strom/erneuerbare-energien/wind/artikel/neuer-einspeiserekord-am-sonntag.html

 

Wie Wind und Sonne den Strompreis beeinflussen

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Wie groß ist der Merit-Order-Effekt wirklich?

Der Anteil von erneuerbaren Energien (EE) an der Stromerzeugung steigt kontinuierlich und hat mittlerweile 25% im Jahresmittel erreicht. Gleichzeit ist seit mehreren Jahren ein Rückgang der Strompreise an der Börse zu erkennen. Vertreter der EE-Branche verweisen darauf, dass dieser Strompreisrückgang von den EE verursacht wird. Die Minderkosten insbesondere für die Industrie müssten also von den Kosten der EE-Umlage abgezogen werden.

Die Argumentation, dass über den sogenannten „Merit-Order-Effekt“ der Preis an der Strombörse gesenkt wird ist plausibel. Hier im Blog ist zuletzt Tina Ternus sehr ausführlich auf den Sachverhalt eingegangen.

Dennoch zweifele ich in letzter Zeit, dass der Effekt als Begründung ausreicht. Zum Nachdenken haben mich zwei Fragen gebracht: Weiterlesen