Presseecho zur Jahresmitgliederversammlung

Artikel in der Main Spitze vom 04. Februar 2017:

Der Fokus liegt auf An- und Abreise

von Oliver Haug

VEREIN ENERGIEWENDE Mitglieder kämpfen für eine möglichst geringe CO 2 -Belastung bei Hessentag

RÜSSELSHEIM – Insgesamt 13 Mitglieder – und damit eine beschlussfähige Zahl – des Vereins Energiewende Rüsselsheim hatten sich zur Jahresmitgliederversammlung im Gruppenraum der Stadthalle eingefunden. Im Rückblick betonte der Vorsitzende Hans Dieter Scherer-Gerbig, der 2016 Heike Muster abgelöst hatte, den Zeitaufwand, den das Betreiben der energetischen „Benchmarks“ der Städte Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach in Anspruch nehme.

 

Mäßige Resonanz beim Thema Kitas

Der Verein vergleicht dabei die Energieeffizienz der Rathäuser der drei Städte sowie der Beleuchtung von zum Beispiel Straßen, Fuß- und Radwegen. Die Ergebnisse sollen nach Abschluss zeitnah der Presse vorgestellt werden. In diesem Rahmen biete der Verein den Städten auch an, „die aus ihrer Sicht energetisch beste Kita darzustellen“, sagte Scherer-Gerbig. Bisher gebe es aber nur mäßige Resonanz.

Besonderen Dank sprach er der stellvertretenden Vorsitzenden Luisa Scheerer, Anton Jaschek und Kassierer Jürgen Eick aus, die sich dafür eingesetzt hätten, die Stadt Rüsselsheim zu einem klimaneutralen Hessentag zu bewegen. Vermutet wurde zudem, dass die Erstellung einer CO2-Bilanz zum Hessentag im Zuge einer Bachelor-Arbeit durch das Engagement von Energiewende Rüsselsheim gefördert wurde.

Der Hessentag und seine Umweltverträglichkeit wurde auch im Ausblick auf 2017 diskutiert. Hauptaugenmerk lag dabei auf der An- und Abreise der Besucher, die für den größten CO2-Ausstoß sorgen würden. Das gehe aus der besprochenen Bilanz hervor. Jürgen Eick schlug vor, dass sich der Verein bei der Stadt dafür stark macht, den Besuchern von einer Anreise mit dem eigenen Fahrzeug abzuraten. Die Wahl der Medien, über die eine solche Ansage gemacht werde, solle aber der Stadt überlassen werden. Einigkeit herrschte zudem darüber, dass Parkplatzgebühren unumgänglich seien, um die Verkehrs- und CO2-Belastung zu reduzieren, die Gebühren aber unbedingt im Vorhinein kommuniziert werden müssten.

Eines der Vorhaben des Vereins ist es, während und nach dem Hessentag ein Auge darauf zu haben, ob die Stadt Rüsselsheim ihre Vorsätze zum Thema Klimaschutz auch in die Tat umsetzt.

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DREI GEWINNT: Energetischer Benchmark der Städte Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach

ENERGIEWENDE e.V. untersucht die Energienutzung der drei Städte in vergleichbaren Bereichen und veröffentlicht die Ergebnisse auf dieser Website. Der erste Benchmark widmet sich der energetischen Eigenschaften der Rathäuser anhand der Energieausweise, die laut Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 in jedem größeren, öffentlichen Gebäude aushängen müssen.

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