Bürgerenergie retten: Offener Brief an die Ministerpräsidenten

Am 13. März treffen sich die Regierungschefs der Länder zum Thema Energiewende. Das neu gegründete Bündnis für Bürgerenergie ruft Bürger, die an Genossenschaften oder Bürgerenergieprojekten beteiligt sind, zur Unterzeichnung eines offenen Briefes auf.

Kernpunkte sind neben der Forderung einer wirtschaftlichen Direktversorgung vor Ort die Berücksichtigung des Eigenverbrauchs ohne Umlagenpflicht, sowie die Ausnahme der Bürgerenergieprojekte von den geplanten Ausschreibungsverfahren und der verpflichtenden Direktvermarktung über die Marktprämie.

Den offenen Brief gibt es hier.

Bündnis für Bürgerenergie gegründet

Das neue Bündnis wird als „Plattform für alle Bürgerenergie-Akteure“ deren Interessen in Berlin vertreten und sich insbesondere im Prozess der EEG-Reform dafür einsetzen, dass die Bürgerbeteiligung auch in Zukunft eine wichtige Säule in der regenerativen Energieerzeugung bleibt.

Hier geht es zur Pressemitteilung und weiteren Infos:

www.buendnis-buergerenergie.de/

 

Bürgerenergie in Deutschland

Die Initiative „Energie in Bürgerhand“ hat letzte Woche eine Studie von  trend:research und der Leuphana Universität Lüneburg veröffentlicht, in der die Eigentümerstruktur der in Deutschland installierten Leistung im Bereich der erneuerbaren Energien beschrieben wird.

Kurzes Fazit: 2012 hatte die sog. „Bürgerenergie“ einen Anteil von 47 Prozent (34 GW) in Deutschland. Dieser Anteil ist etwa viermal höher als der der großen Energieversorger (9 GW).

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