Preise für Solarstomanlagen fallen schnell

Spiegel-Online zitiert ein internes Papier des Solarsilizium-Herstellers Wacker-Chemie.

Danach können Sonnenstromanlagen schon 2016 preiswerter Energie produzieren als Gaskraftwerke. Die Kosten sinken sogar so schnell, dass die Branche trotz starker Förderkürzungen steigende Margen verzeichne.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,783180,00.html

Dieser Teil der Energiewende funktioniert bereits nach marktwirtschaftlichen Gesetzen. Jetzt heißt es das Augenmerk auf die Speicherung und die Netzstabilität zu richten.

Hans-Peter Scheerer

Ein Gedanke zu “Preise für Solarstomanlagen fallen schnell

  1. Dass Photovoltaikanlagen sp??testens dann wenn die Anlagen abgeschrieben sind den billigsten Strom produzieren werden, daran besteht kaum ein Zweifel. Wie die Autoren bei Wacker allerdings auf die Idee kommen die Branche verzeichne weiterhin steigende Margen ist mir schleierhaft. Das kann sich wenn ??berhaupt nur auf einzelne Bereiche der Wertsch??pfungskette beziehen. Ich glaube auch nicht, dass Wacker ??ber sehr viel mehr als die Siliziumproduktion kompetent berichten kann. Bei der Zell und der Modulherstellung sieht es bei vielen Unternehmen sehr schlecht aus. Selbst die ersten Chinesen mussten Insolvenz anmelden. Bei den deutschen Modulherstellern sieht es durchweg schlecht aus.Mir scheinen da eher wieder Interessen im Spiel zu sein, die die Einspeiseverg??tungen so schnell wie m??glich nach unten pr??geln wollen. Eine ??hnliche Pressekampagne wurde ja bereits im letzten Jahr mit Erfolg durchgef??hrt und hat im ersten Halbjahr 2011eine Halbierung des Photovoltaikmarktes bewirkt.

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