DREI GEWINNT, Energetischer Benchmark Teil 1: Rathäuser Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach

ENERGIEWENDE e.V. untersucht die Energienutzung der drei Städte in vergleichbaren Bereichen und veröffentlicht die Ergebnisse auf dieser Website. Der erste Benchmark widmet sich der energetischen Eigenschaften der Rathäuser anhand der Energieausweise, die laut Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 in jedem größeren, öffentlichen Gebäude aushängen müssen.

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Heute (02.06.) mitdiskutieren: Klimaschutz beim Hessentag

Ein gelungener Hessentag in Rüsselsheim muss das Thema Klimaschutz aktiv miteinbeziehen. Bei einem Volksfest dieser Größenordnung entstehen vor allem durch die An- und Abreise der Besucher, den Energieverbrauch vor Ort, und das erhöhte Abfallaufkommen massive Emissionen, die mindestens dem jährlichen Treibhausgasausstoß von 1.300 Bundesbürgern entsprechen. ENERGIEWENDE e.V. fordert daher Stadt und Land dazu auf, alle möglichen Schritte zur Erreichung einer Klimaneutralität beim Landesfest 2017 zu unternehmen.

ENERGIEWENDE e.V. bietet sich bei der Ideenfindung und Planung als Gesprächspartner an und möchte auch die Bevölkerung dazu einladen, sich einzubringen. Das Thema wird Schwerpunkt des nächsten regulären Treffens der Vereinsmitglieder am 02. Juni ab 20 Uhr im Bootshaus sein. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

KfW-Förderung für kommunale Neubauten

Die KfW hat die Förderung von Nichtwohngebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur überarbeitet: Ab 1. Oktober 2015 heißt das bisherige Förderprogramm „IKK – Energetische Stadtsanierung – Energieeffizient sanieren“ dann „IKK – Energieeffizient Bauen und Sanieren“. Neu ist die Ergänzung um eine Neubauförderung und die Gewährung eines Tilgungszuschusses für Einzelmaßnahmen.

Vielleicht ist diese Förderung auch für anstehende Maßnahmen in Rüsselsheim (Hallenbad etc.) von Interesse ?

Die KfW fördert in dem neuen Programm damit nicht nur die Sanierung, sondern auch die Errichtung von Nichtwohngebäuden. Finanziert wird mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen von bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Um eine Zuwendung zu bekommen, müssen im Bereich Sanierung die Standards KfW-Effizienzhaus 70, 100 oder Denkmal und beim Neubau die Standards KfW-Effizienzhaus 55 oder 70 erreicht werden. Je besser die Energieeffizienz, desto besser die Förderung.

Neben der umfassenden Sanierung fördert die KfW auch Einzelmaßnahmen, wie beispielsweise Dämmung von Wänden, Dach oder Geschossdecken, Erneuerung von Fenstern oder die Optimierung raumluft- und klimatechnischer Anlagen, der Wärmeerzeugung, Beleuchtung oder der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Neu ist auch, dass die KfW bei der Förderung von Einzelmaßnahmen nicht nur günstige Zinsen, sondern auch Tilgungszuschüsse von 5 Prozent gewährt. Gefördert werden auch Maßnahmen, die zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme der Maßnahmen erforderlich sind, z.B. Planungskosten oder Aufwendungen für Energiemanagementsysteme. Antragsberechtigt sind Kommunen und rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften.

Weitere Infos gibt es auf der Website der KfW.

Rüsselsheim gewinnt Klimaprojekt-Wettbewerb

Die Stadt Rüsselsheim hat beim Wettbewerb „Klimaprojekt Region Frankfurt RheinMain 2015“ den ersten Preis mit dem Projekt „Aufsuchende Energieberatung für Migranten und andere Interessengemeinschaften“ gewonnen. Das Projekt, das im Rahmen der gemeinsamen Bau- und Energieberatung „Drei gewinnt“ von Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach durchgeführt wurde, überzeugte die Jury durch seinen „äußerst kultursensiblen Ansatz“. In zwei Moscheen wurden zwischen den Gebetszeiten Vorträge zu Energiesparen im Haushalt gehalten, außerdem wurden Menschen mit Migrationshintergrund bei kulturellen Festen gezielt auf das Thema angesprochen.

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Artikel im Rüsselsheimer Echo: „Belastung deutlich unter Grenzwerten“

18.03.2015

von rke

Energie – Information über geplante Höchstspannungsleitung – Vorhandene Trassen und Masten sollen genutzt werden

Knapp 40 Bürger informierten sich Montagabend im Bauschheimer Bürgerhaus über die geplante Höchstspannungsleitung, die unter anderem über Bauschheimer Gebiet führt. Eingeladen hatte der Verein Energiewende Rüsselsheim.

Überlandleitungen zählen längst zum Bild in nahezu allen Regionen der Republik. So manchen aufgeschreckt haben dürfte der Begriff „Höchstspannungsleitung“, die als Teil des Netzes an künftigen „Stromautobahnen“ auch über Rüsselsheim führen wird – genauer gesagt am westlichen Rand der Stadt – entlang der B-Siedlung – und dem Neubaugebiet „Eselswiese“ in Bauschheim.

http://www.echo-online.de/region/ruesselsheim/Belastung-deutlich-unter-Grenzwerten;art1232,6031618

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