ENERGIEWENDE e.V. hat die Sonnenuhr am Horlachgraben renovieren lassen

Viele Spaziergänger, Jogger und Radfahrer haben sie schon wahrgenommen; mancher wird sie sich auch näher angeschaut haben: Die Sonnenuhr in Höhe des Rüsselsheimer Waldschwimmbads am Regionalparkweg, der den Horlachgraben begleitet.

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Sonnenuhr am Horlache-Graben. Foto: ENERGIEWENDE e.V.

Die Uhr wurde 2005 als Projekt von Schülern der Friedrich-Ebert-Schule Rüsselsheim, Seniorinnen und Senioren der Akademie der Generationen e.V.und dem Jugendbildungswerk der Stadt Rüsselsheim entworfen und von Uwe Wenzel künstlerisch gestaltet. ENERGIEWENDE e.V. hatte sich damals mit einer Spende in Höhe von 500 € an den Kosten beteiligt. Nun hat der Verein die Sonnenuhr restaurieren lassen.

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Energiewende trotz allem – Geschäftsmodelle für Bürgerenergiegenossenschaften

Eine unzureichende Zielerreichung bei Energieeffizienz, das Abwürgen der erneuerbaren Energien durch EEG-Reformen und der offenbar unantastbare Verkehrssektor – die Energiewende in Deutschland steht auf der Kippe. Wie kann sie trotzdem vorangebracht werden?

Von der Politik kann momentan leider nicht viel Positives erwartet werden. Im Kern bleibt, was die Energiewende von Anfang an stark gemacht hat: Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die den Klimaschutz durch eigene Aktivitäten unterstützen. Eine Möglichkeit hierzu bietet eine Mitgliedschaft in einer Bürgerenergiegenossenschaft. Auch diese hatten es in den vergangenen zwei Jahren aufgrund veränderter gesetzlicher Rahmenbedinungen nicht leicht. Welche Geschäftsmodelle heute noch Erfolg haben können, wurde in einer Studie erarbeitet von der Stiftung 100 Prozent erneuerbar, Energiewende jetzt und StoRegio eV. Die Studie wurde von der Energieagentur Rheinland-Pfalz und dem Landesnetzwerk Energiegenossenschaften Rheinland-Pfalz in Auftrag gegeben und kann hier eingesehen werden.

EEG Novelle 2016: Ausbremsung der Windkraft

Kern der Novelle, auf die sich Bund und Länder – bis auf Bayern – gestern einigten, ist eine Verlangsamung des Zubaus an Windenergie auf dem Land. Ab 2017 soll der jährliche Ausbau der Onshore-Windkraft in Deutschland im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren um die Hälfte reduziert werden. Der maximale Ausbau von 2800 Megawatt pro Jahr, der über ein Ausschreibungsmodell des Bundes gesteuert wird, schließt auch das sog. Repowering ein, also den Ersatz alter Anlagen durch leistungsstärkere Modelle. Zum 01. Juni 2017 werden die Vergütungssätze für Windenergie an Land zudem einmalig um 5 Prozent gekürzt. Liegt der Ausbau danach über den Zielen der EEG-Novelle, kann die Vergütung zudem jedes weitere Quartal um 2,4 Prozent gekürzt werden. (Quelle: Main-Spitze, 02. Juni 2016)

Auf change.org kann man eine Petition an die Bundestagsabgeordneten unterstützen, mit der gegen die gravierenden Änderungen im EEG protestiert wird und in der sich Alternativvorschläge für das Gelingen der Energiewende in Deutschland finden:

https://www.change.org/p/bundestagsabgeordnete-es-eilt-engagieren-sie-sich-f%C3%BCr-das-welt-klimaabkommen-und-die-erneuerbaren-energien

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Politik in Deutschland wird Klimaschutzziele verfehlen

Etwa zeitgleich zum Weltklimagipfel in Paris im Dezember vergangenen Jahres haben das Öko-Institut und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI den Endbericht zum „Klimaschutzszenario 2050“ veröffentlicht. Die Quintessenz: Mit den momentanen Zielen der Bundesregierung im Hinblick auf den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch werden die Klimaschutzziele deutlich verfehlt. Auch die bisherigen Maßnahmen in den wichtigen Bereichen Gebäudeenergieeffizienz und Verkehr sind nicht ausreichend.

Eine Zusammenfassung des Berichts kann im Forschungsradar der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) eingesehen werden.

Ab März im Kino: Power to Change – Die EnergieRebellion

Ab 17. März kommt der neue Dokumentarfilm von Carl A. Fechner in die deutschen Kinos. Aktiven EnergiewenderInnen dürfte der Regisseur noch von seinem vorherigen Film „Die 4. Revolution“ bekannt sein.

In Mainz wird der Film im Residenz-Kino laufen. Auch in Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt wird es Vorstellungen geben. Details dazu und den Trailer gibt es auf der Website zum Film.