Integriertes Klimaschutzkonzept Rüsselsheim

ENERGIEWENDE e.V. hat sich bei der Erstellung des Maßnahmenkatalogs im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes beteiligt, das Rüsselsheim bis Oktober 2015 finalisieren wird – gemeinsam mit der NH ProjektStadt und dem Fraunhofer Insititut für Bauphysik in Kassel.

In einem Workshop im Rathaus konnten sich Interessengruppen aller Art in Arbeitstischen zu diversen Themenfeldern wie Bauleitplanung, Mobilität, Bildung u.v.m. mit Vorschlägen einbringen.

Im Dezember hatte es bereits einen verwaltungsinternen Workshop gegeben, über den die lokale Presse berichtet hat:

Artikel im Rüsselsheim Echo

Artikel in der Main Spitze

Die Ergebnisse des letzten Workshops werden von NH ProjektStadt zusammengestellt, so dass wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle mehr berichten können.

Am 12. März (Ort und Zeit noch unbekannt) sollen auch die Bürger in einem offenen Workshop die Gelegenheit zur Mitarbeit und Stellungnahme bekommen.

Aktualisierung: Energie(wende)strategie für Rüsselsheim

Energiewende Rüsselsheim e.V. hat die Ergebnisse der Podiumsdiskussion vom 07. September 2013 in der 2011 erstmals veröffentlichten Energiestrategie festgehalten.

Das aktuelle Dokument steht hier zur Ansicht zur Verfügung.

Einladung zur Diskussionsveranstaltung: „Energiewende für Rüsselsheim”

Einladung zur Podiumsdiskussion:
„Energiewende für Rüsselsheim: Was ist erreicht, was muss getan werden?”

am Donnerstag, den 5. September 2013 um 20 Uhr
(Achtung, Anfangszeit auf vielfältigen Wunsch geändert!)
im Hotel-Restaurant Eichsfeld (Stadthalle)

65428 Rüsselsheim, Rheinstr. 7, Lasallesaal

Zur letzten Kommunalwahl hatten wir mit Vertretern der kandidierenden Parteien eine Podiumsdiskussion zum Thema : “Energiewende für Rüsselsheim” veranstaltet. Im Vorfeld hatte der Vorstand eine „Energiewendestrategie für Rüsselsheim” ausgearbeitet.

Sie ist unter diesem Link zu finden. Die damalige Berichterstattung in der Presse ist unter diesem Link (Mainspitze) bzw. hier unter diesem Link (Rüsselsheimer Echo) zu sehen.

Nun, mehr als 2 Jahre nach der Veranstaltung möchten wir gerne von den Fraktionen hören, was seitdem in Sachen Energiepolitik in Rüsselsheim geschehen ist. Was konnten sie umsetzen? Welche Vorhaben sind im Haushaltsplan finanziell abgesichert, welche im Stellenplan?

Auf dem Podium:
Je eine Vertreterin oder ein Vertreter der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien und Listen

Moderation:
Heike Muster, ENERGIEWENDE e. V.

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste. Der Eintritt ist frei, die Gastronomie der Stadthalle steht zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen

Heike Muster

Energiewende-Strategie für Rüsselsheim

Hervorgehoben

ENERGIEWENDE e.V. Rüsselsheim stellt hier seine Energiestrategie für Rüsselsheim der breiten Öffentlichkeit und insbesondere den politisch Verantwortlichen zur Verfügung. Die Energiestrategie wurde erstmals am 17. März 2011 im Rahmen der Veranstaltung „Energiepolitische Prüfsteine zur Kommunalwahl“ präsentiert.

 

Hans Dieter Scherer-Gerbig

 

Planungstool für erneuerbare Energien auf Gemeindeebene

Unter dem Titel „ERNEUERBAR KOMM!“ hat die FH-Frankfurt ein Planungstool für Gemeinden und interessierte Bürger veröffentlicht (www.erneuerbarkomm.de). Es gibt einen Online-Rechner und einen Leitfaden mit Erläuterungen. Der Leitfaden ist für alle Kommunen im Gebiet des Planungsverbandes Rhein-Main vorbereitet.

Dort sind dann einige Flächendaten der Gemeinden hinterlegt. Mit diesen wird versucht abzuschätzen, welche Flächen für verschiedene erneuerbare Energien zur Verfügung gestellt werden müssen, um einen bestimmten Anteil des privaten Stromverbrauchs durch EE zu erzeugen. Berechnungsgrundlage für alle Gemeinden ist ein Stromverbrauch von 1.740 kWh pro Einwohner und Jahr. Das entspricht dem Durchschnitt der privaten Haushalte in Hessen 2009.

Die Berechnung läuft sehr nett mit Schiebereglern und kann durchaus eine erste Orientierung geben. Eine echte Potenzialstudie kann das Tool nicht sein, auch wenn der Leitfaden das verspricht. Wenn es um Realisierungsgrade geht, hilft auch kein Schieberegler, da ist kleinteilige Prüfung notwendig. Dennoch vermittelt der Rechner ein Gefühl dafür, wo die großen Hebel sind. Für Rüsselsheim wird – m. E. nach sinnvoll – dargestellt, dass selbst mit 100% Nutzung der ausgewiesenen Biomassepotenziale nur ein kleiner Teil des Strombedarfs gedeckt werden kann. Insofern halte ich das Angebot für nützlich.

 

Hans-Peter Scheerer