Bericht der Main-Spitze über „Gut dämmen – viel sparen!“

Vortrag zum Energiesparen in Rüsselsheim

Von Victoria Harth

RÜSSELSHEIM – Eine warme Dusche, Heizung, Licht und Behaglichkeit braucht es, vor allem jetzt im Winter. Aber oft gehen damit hohe Heizkosten und die Gefährdung des Klimaschutzes einher. Um dem vorzubeugen, gibt es Wärmedämmung, die jeder im eigenen Haushalt vornehmen kann. Hans-Dieter Scherer-Gerbig, 2. Vorsitzender des Vereins Energiewende Rüsselsheim, hielt hierzu den Vortrag „Gut dämmen = viel sparen“ im Gemeinschaftsraum der Stadthalle.

Energiefresser

Durch Wärmedämmung werde nicht nur Arten- und Menschenschutz betrieben, sondern man könne damit auch noch richtig sparen. „Energiesparlampen sind wichtig, aber am meisten Energie verbrauchen wir mit Warmwasser. Strom macht nur ein Prozent aus und wird statistisch meist überschätzt“, klärt Scherer-Gerbig die rund 20 Zuhörer auf. Einsparungen bei Wasser und Heizung lohnen sich also am meisten.

Für eine gute Wärmedämmung müsse eine optimale Raumluft- und Wandoberflächentemperatur herrschen, die durch gute Wände ohne Wärmebrücken zu erreichen sei. Bei Hohlmauern, sowie ganz ungedämmten Häusern, könne leicht Schimmelpilz entstehen, da die Innenhohlwände abkühlen und die Luftfeuchtigkeit steige. Ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent und einer Oberflächenraumlufttemperatur von 12,6 Grad bestehe Schimmelpilzgefahr. Eine optimale Wärmedämmung sei bei einer Raumtemperatur von 20 Grad, einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent und einer Wandoberflächenlufttemperatur von 10 Grad erreicht.

Zu den generellen Grundsätzen der Wärmedämmung gehören laut Scherer-Gerbig auch der richtige Dämmstoff und dessen Dosierung. Bei rund 240 verschiedenen Dämmstoffen sei besonders auf die Wärmeleitfähigkeit, die Dampfdiffusion und die Entflammbarkeit zu achten.“

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